Chäs-Hörnli Woche
Schlussendlich ist die Chäs-Hörnli Geschichte vom Montag noch gross rausgekommen. Nicht nur kamen die ersten Versuche bereits gut an, am nächsten Tag musste ich noch eine Probier-Portion machen und meine Mitbewohnerin wollte Nachschlag. Mit der Menge hatte es nicht so ganz geklappt, es blieb noch eine Portion übrig, die die gute Mitbewohnerin allerliebst am Mittwoch auch noch verspeiste. Sowas nennt man Erfolg in der Küche!
Was auch noch dabei rauskam: Die kulturellen Unterschiede der deutschsprachigen Völker sind grösser als erwartet. Während in der deutschsprachigen Schweiz einfach nur unterschieden wird, ob Leute das Apfelmus neben den Chäs-Hörnli essen oder es untermischen, gruselt es sowohl die Germanen als auch die Hellenen hier beim blossen Gedanken Apfelmus zu etwas käsigem zu essen.
Dabei war es gar nicht so einfach hier in Athen Apfelmus aufzutreiben. Gibt es nämlich in der griechischen Küche einfach nicht. Nach viel gesuche wurden wir schliesslich im Regal mit dem Babyfutter fündig... etwas zu fein püriert, mit 15% Birnen, aber man kann es als Ersatz-Apfelmus durchgehen lassen. Die nicht-Schweizer hier hat es an süss-sauer erinnert. Zum selbermachen war ich dann doch zu faul.